Amateurfunk-(Kauf-)Geräte |
Funkamateure dürfen sich ihre Geräte zwar selbst bauen, jedoch besitzt nur eine
Minderheit das detaillierte Wissen und die Kenntnisse, um einen kompletten
Sender, Empfänger oder Transceiver aufzubauen und abzugleichen. Aus diesem Grunde gibt es
einen verhältnismäßig großen Markt an kommerziell gefertigten
Transceivern. Die Geräte sind teilweise recht teuer, aber man sollte auch bedenken, das
Funkamateure kein Massenpublikum sind, und so die Transceiver meist nur in relativ geringen
Stückzahlen gefertigt werden.Wir wollen hier beispielhaft einige aktuelle Geräte des Marktes herausgreifen und kurz vorstellen. Natürlich kann hier nicht auf die gesamte Bandbreite des Angebotes eingegangen werden. Transceiver für Kurzwelle
Der
TS-570D
von Kenwood ist ein moderner Kurzwellentransceiver für den heimischen wie auch
den portablen
Betrieb und zeichnet sich vor allem durch seine eigebauten
Funktionen wie DSP oder den Antennen-Tuner aus. Der Empfänger
überstreicht den Bereich von 100 kHz bis 54 MHz, der Sender arbeitet mit einer Leistung
von 100 Watt PEP auf den Amateurfunkbändern 160-80-40-20-17-15-12-10 Meter.
Monobandtransceiver für KurzwelleEinige Firmen haben speziell für den Betrieb im 10-Meter Band, welches in Jahren großer Sonnenfleckenaktivität sich großer Beliebtheit erfreut, erweiterte bzw. umgebaute CB-Funkgeräte im Angebot. Das Bild zeigt einen solchen Transceiver für den Frequenzbereich von 26 - 30 MHz der Firma President, welcher zwar schon sehr lange auf dem Markt ist, sich aber noch wie vor großer Beliebtheit erfreut. Kombi-Transceiver für Kurzwelle und UKW Die japanische Firma Yaesu startete schon vor einigen Jahren eine Serie von kombinierten KW-/UKW-Geräten. Angefangen mit dem FT-726 war lange Zeit der FT-736 das Spitzengerät für den Einsatz im Satellitenfunk, da die beiden vorhandenen Bänder 144 und 430 MHz durch den Einsatz von Modulen um das 28-MHz und das 1,2 GHz Band erweitert werden konnten.
Man versucht nun mit dem
FT-847
nun noch tiefer in den Bereich der Kombigeräte vorzustossen,
in dem man nicht nur ein Kurzwellen-Band zur Verfügung stellte, sondern den 1998 vorgestellten
Transceiver mit dem kompletten Kurzwellenbereich zu bestücken. Das Gerät arbeitet
bis 54 MHz mit 100 Watt PEP und auf den Bändern 144 und 430 MHz mit 50 Watt PEP.
Vollduplex- und Crossbandbetrieb sind ebenso möglich, wie Satellitenfunk oder der
Anschluss eines 9.600 Bit/s schnellen TNCs.
Eine mobile bzw transportable Version des FT-847 ist der
FT-100, welcher von seinen Abmessungen
her sogar in den Standard-Einbauschacht für ein Autoradio passt. Seine Empfänger
erfasst den gesamten Bereich von 100 kHz bis 970 MHz, der Sender arbeitet auf allen
Amateurfunkbändern zwischen 160 Meter und 70cm mit 100 Watt PEP (160 bis 6 Meter), 50 Watt
auf 144 MHz und 20 Watt auf 70cm. Dabei besitzt das Gerät ein abnehmbares Bedienteil,
sowie 300 Speicher, Selektivrufsysteme CTCSS und DCS und DSP-Filter. Alle Amateurfunkbetriebsarten
können ohne Zusatz-Optionen verwendet werden.FM-Mobiltransciever für UKW
Der Markt für Mobilfunktransceiver ist heiss umkämpft und jedes neue Modell bietet
mehr Funktionen, welche nach und nach nur noch über eine drei- oder vierfache Tastenbelegung
erreichbar waren. Andere Wege ging hier die Firma Kenwood, und stellte ihren Mobiltransceiver
TM-V7A
als das "Blaue Wunder" einer erstaunten Amteurfunkwelt vor. Das Gerät wird durch ein
überdimensionales Display beherscht, auf die Funktion durch ein klar strukturiertes
Menü einstellbar sind, und somit auch während einer Autofahrt ohne größere
Probleme eingestellt werden können. Das Display ist, wie heute bei sehr vielen Mobilgeräten
abnehmbar, und läßt sich an jeder beliebigen Stelle des KFZ montieren.
Der Transceiver ist für den Betrieb in Packet Radio mit 9.600 Bit/s ausgelegt und verfügt
über eine Sendeleistung von 50 Watt (70cm: 35 Watt) auf den Amateurfunkbändern 144 und 430 MHZ.
Ein ausgeklügeltes Hilfe-System lässt schon längst vergessene Funktionen jederzeit
wieder benutzbar werden. Die 280 Speicherkanäle können mit Namen versehen werden
(z.B. Rufzeichen der Relais-Funkstelle).Handfunkgeräte für UKW
Wenn man den Mobilfunkmakrt als heiss umkämpft bezeichnen kann, ist der Markt für
Amateur-Handfunkgeräte das reinste Schlachtfeld. Immer kleiner werden die Geräte und
immer mehr Funktionen werden in die Geräte gepresst und damit werden diese immer
unbedienbarer. Deswegen stattete Kenwood seine neue Handfunkgeräte-Generation
TH-D7A
ebenfalls mit einer übersichtlichen Menüstruktur aus. Ebenfalls wurde erstmals ein
Terminal-Node-Controller (TNC) für den 1.200 und 9.600 Bit/s Packet Radio Betrieb direkt in das
Gerät integriert. Zusätzlich erhätlich ist eine GPS-Empfangseinheit, welche
das Gerät zu einem universal-verwendbaren Werkzeug für die Reisenden unter den
Funkamateuren macht.
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